Unser Nachhaltigkeitsmanifest

Nachhaltigkeit ist leider keine Selbstverständlichkeit. Gerade deshalb steht sie bei uns im Fokus. Wir wollen Mode und andere Güter bewusster wahrnehmen und konsumieren.

Dabei geht es um mehr als nur Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards, sondern um das bewusste Handeln eines jeden Einzelnen in jeder Situation. Somit wollen wir den ökologischen Fußabdruck verringern und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt und in Folge dessen auf uns erzeugen.

Kleidung ist heute Massenware

Die Modeindustrie ist wohl wie keine andere ständig neuen Trends ausgesetzt, die sich in einem rasanten Tempo durch Gesellschaften ziehen. Die Industrie geht dieses Tempo mit und vermittelt den Verbrauchern, diese Trends mitgehen zu müssen um immer im Trend zu sein. Jedes fünfte Kleidungsstück, das in unserem Schrank hängt wird gar nicht getragen, notwendig sind sowieso nur die wenigsten. Der niedrige Preis verleitet zu übermäßigem Konsum, spiegelt in der Regel aber eben auch Qualität der Ware und Bedingungen in der Herstellung wieder.

 

Die Bilanz der weltweiten Textilindustrie

CO2-Ausstoß: Derzeit verursacht die Textilindustrie jährlich 1,2 Billionen Tonnen CO2. Die Modeindustrie als Teil der Textilbranche ist allein für fünf Prozent der globalen Emissionen zuständig. Sie entstehen bei der Gewinnung von Plastikfasern, der Weiterverarbeitung und langen Transportwegen.

 

Mikroplastik: Polyester ist mittlerweile das am häufigsten verwendete Material in der Modeindustrie. Es gehört, wie Nylon und Acryl, zu den Plastikfasern. Beim Waschen von Kleidung mit Plastikbestandteilen gelangen kleinste Partikel davon ins Wasser – und später ins Meer. Über Nahrungsmittel gelangt Mikroplastik langfristig auch in unseren Körper.

 

Wasserverbrauch: Einer der beliebtesten Rohstoffe für Kleidung ist weiterhin Baumwolle. Die verbraucht schon bei ihrem Anbau riesige Mengen Wasser. Die genauen Angaben hierzu schwanken zwischen 3,6 und 26,9 Kubikmetern Wasser pro Kilogramm Baumwolle. In Zentralasien führte unter anderem dieser hohe Wasserverbrauch der ansässigen Textilindustrie zum Austrocknen des Aralsees.

 

Chemikalien: Beim Anbau von Baumwolle werden häufig Pestizide eingesetzt. Rund 25 Prozent des Marktes entfallen auf Anbau der Naturfaser. Und auch bei der Verarbeitung der Rohstoffe werden Chemikalien eingesetzt, die dann im Abwasser landen – dies vergiftet Böden, führt zu Insektensterben und schadet der Gesundheit von Menschen und Tieren in der Region.

Arbeitsbedingungen: Menschen, die in Anbau- und Verarbeitungsländern der Textilbranche leben, leiden nicht nur unter der Zerstörung ihrer direkten Umwelt. Zwar schaffen Modezulieferer dort zahlreiche Arbeitsplätze. Doch oft arbeiten die Menschen dort unter gefährlichen Bedingungen für einen minimalen Lohn. Zwar hat sich seit dem Unglück in der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 mit über 1000 Todesopfern viel getan. Doch bis heute werden immer wieder Fälle von Kinderarbeit und sklavenähnlichen Verhältnissen in der Branche bekannt. Dies ist heute hauptsächlich in südost-asiatischen und afrikanischen Produktionsstätten zu beobachten.

 

Wir fordern deshalb ein Umdenken der gesamten Industrie. Deshalb wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen, um so diejenigen um uns herum zu inspirieren!

Wir von den Münchner Kollektionen achten bei der Zusammenstellung unseres Shops immer darauf, dass die verschiedenen Teile aus nachhaltigen Materialien, qualitativ hochwertig und fair produziert wurden. Transparenz in der Fertigung ist ein ausschlaggebendes Kriterium um bei uns mit in den Shop aufgenommen zu werden. Unser Fokus liegt auf Fairness für Mensch, Tier und Umwelt.

 

Bei der Auswahl unserer Partner ist es uns sehr wichtig, dass wir die gemeinsamen Werte teilen.

Auch unsere Geschäftstätigkeiten gestalten wir in allen Bereichen so nachhaltig und verantwortungsvoll wie möglich, um einen negativen Einfluss auf Natur und Umwelt zu reduzieren. Unser Ziel ist es, unseren ökologischen Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu minimieren, daher haben wir Folgendes ins Zentrum unseren Handelns gestellt:

  1. Wir achten auf Transparenz bei unseren Partnern und verlangen volle Einsicht in Produktionsprozesse um soziales und ökologisches nachhaltiges Handeln sicherzustellen.

  2. Wir achten auf die Langlebigkeit und Qualität der Produkte, sowie ein zeitloses und nachhaltiges Design, um ein Zeichen für nachhaltige Mode zu setzen.

  3. Um Transport- und Kommunikationswege zu reduzieren und Unternehmen in der Region zu unterstützen, haben wir uns dazu entschieden nur Produkte aus München anzubieten.

Deshalb lautet unser Appell an unsere Kunden: Kauft nur was ihr wirklich braucht! Wir übernehmen keine Kosten für Retouren, um diese so gering wie möglich zu halten und somit die Belastung für die Umwelt zu reduzieren.

Euer Münchner Kollektionen – Team

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