Beyer’s Oil


Das Bild von Hausfrauen, sitzend in einer Reihe auf Sesseln, mit Hauben auf den Haaren, die Füße im Wasserbad und Hände in den Fingern von Damen, die die Nägel erst säubern und  bemalen, gehört genauso zu einer antiquierten Weltanschauung wie die Vorstellung der Welt als Scheibe. Heute mischen Frauen nicht nur die Wirtschaftswelt auf, stellen mit die einflussreichsten Politiker der Welt und zeigen sich verantwortlich für große Teile des wissenschaftlichen Fortschritts, sondern auch Männer finden sich als Stay-at-home-Daddys im Alltag des Haushalts und in den Beauty-Boutiquen der Innenstädte wieder. Es ist nur konsequent, dass dementsprechend auch das Angebot in den letzten Jahren sich anpasste und Barbershops speziell für den bärtigen Mann wie Pilze aus dem Boden sprießen. Sicherlich, das hat vor allem auch damit zu tun, dass der Vollbart die letzten Jahre wieder voll in Mode war, und dass Männer dabei sind, die Modische Seite an sich zu entdecken. Doch auch das ist glücklicherweise als Symptom von wachsender Gleichstellung der Geschlechter zu erkennen. Die Männer dürfen hier getrost danke sagen. Denn jeder, der regelmäßig den Barbier besucht, um sich mit einem Whiskey in der Hand so richtig männlich den Bart pflegen zu lassen, weiß wie gut sich das anfühlt. 

Umso wichtiger ist es nun auch, dass die richtigen Pflegeprodukte vorhanden sind. Denn das Barthaar unterscheidet sich vom Kopfhaar. Besonders vor allem aber auch die Gesichtshaut von der Kopfhaut. 


Wie gut also, dass es Leute wie Bastian Beyer gibt. Denn er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, einen jeden Bart perfekt pflegen zu können. Er selbst widmet sich jeden Tag zu allererst seinem Bart. Zunächst wird gewaschen mit speziellem Bartshampoo oder -seife, bevor Bartöl einmassiert wird und der Bart bis in die Spitzen mit Balsam oder Pomade eingerieben wird. So startet Bastian Beyer jeden Morgen mit frisch duftendem und gepflegten Bart gut gelaunt in den Tag. All das kann man wohl auf einen Gutschein aus dem Jahr 2014 zurück führen. Denn Bastian bekam einen Barbierbesuch geschenkt und war so begeistert davon, dass der Digitalberater in seiner Elternzeit sich der Recherche über Bartpflege widmete. Er recherchierte Inhaltsstoffe und Rezepturen, machte sich Gedanken über Etikett und Gestaltung der Produkte, machte ein Kosmetikunternehmen in seiner Heimat Berchtesgaden ausfindig und begann zu experimentieren… und zu produzieren. Wichtig war ihm von Anfang an, dass alle Produkte natürlich und nachhaltig sind. Vor allem in der so toxischen Kosmetikbranche ist das besonders hervorzuheben bei seinen Produkten. Alle Inhaltsstoffe von Beyer’s Oil sind zu 100% natürlich. Das Bienenwachs erhält er aus einem kleinen Bienenstock vom Chiemsee. Die Produkte sind handgemacht in Bayern. Alle paar Monate fährt er in das Kosmetikunternehmen nach Berchtesgaden und mischt seine Öle eigenhändig.

“Mir war es wichtig, dass alle Inhaltsstoffe von Beyer’s Oil zu 100% natürlich sind. Enthalten sind Jojobaöl aus kontrolliert biologischem Anbau, sowie ätherische Öle von der Zitronenverbene aus der Familie der Eisenkrautgewächse. Dieses teure, wertvolle ätherische Öl gibt dem Duft seinen Namen und entfaltet seine Wirkung im Zusammenspiel mit ätherischen Ölen von Bergamotte und Lavendel.” erzählt uns Bastian. 


Bei Verpackung und Versand arbeitet er mit umliegenden Familienunternehmen zusammen, Bürsten und Kämme werden in kleineren Manufakturen gefertigt. Und ein solch perfektioniertes und mit Leidenschaft hergestelltes Produkt (wir haben es natürlich sofort getestet, das Shampoo ist aus meinem Bad nicht mehr wegzudenken) zieht natürlich den Erfolg nach sich.

Schon kurz nach der Fertigstellung nahm der erste Münchner Barbier das Öl in sein Sortiment auf. Es folgten Beiträge über Beyer’s Oil im Servus Magazin und der GQ, sowie vielen weiteren Medien. Mittlerweile ist Bastian Beyer in Zahlreichen Barbiers und Onlineshops vertreten. Und das aus gutem Grund, wie wir finden. Denn nicht nur stellt Bastian ein hervorragendes Produkt her,  das auch noch komplett nachhaltig, natürlich und fair ist, es duftet auch noch angenehm. Es war ein langer Prozess mit der Befragung von Freunden und Bekannten, von Fremden, von Professionellen und von Besuchern von Barbershops. “Ich selbst mag süßliche Düfte wie Ylang Ylang” gesteht Bastian. Das Produkt jedoch kriegt seinen frischen, zitronigen und etwas herben Geruch vom Eisenkraut. Unverkennbar, aber sehr angenehm.